meist angeborener roter Fleck, der durch Erweiterung der kleinen Blutgefäße in der Haut bedingt ist.
Befund: Das Feuermal ist scharf begrenzt, unregelmäßig geformt und reicht in seiner Ausdehnung von Linsengröße bis zur Erstreckung über weite Körperpartien. Die Färbung (hellrot, rotweinfarben, blaurot) verschwindet unter dem Druck eines Glasspatels. Bevorzugt tritt das Feuermal im Gesicht und Nacken auf, seltener auch an den Armen und Beinen. Als häufige Form kommt der sog. Storchenbiss (Geburtsfleck, Geburtsmal) v. a. im Nacken, an den Augenlidern und auf der Stirn vor. Dieser bildet sich in den meisten Fällen innerhalb des ersten Lebensjahres vollständig zurück. Feuermale sind harmlos. Seitlich gelegene Feuermale können jedoch auf zusätzliche innere Fehlbildungen hinweisen, z. B. auf ein Sturge-Weber-Syndrom.
Behandlung: Auf der Mittellinie des Körpers gelegene Feuermale bilden sich meist von selbst zurück, sodass erst einige Jahre abgewartet werden sollte. Ein Feuermal kann durch spezielle medizinische Cremes abgedeckt oder durch eine Laserbehandlung entfernt werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
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